Die Conversion Optimierung für Onlineshops ist ein Thema, welches in den letzten Jahren immer stärker unter Berücksichtigung genommen wird. Viele Händler haben festgestellt, dass viele Besucher ihre Angebote anschauen und danach wegklicken. Aus diesem Grund unternimmt man seitens der Websites mehr Anstrengungen, um diese hinausgehende Nutzerschaft zu binden. Dabei sollte man sich mit folgenden Punkten beschäftigen, wenn man keine SEO-Agentur an der Hand hat:

1. Die vorhandene Kategorie auf die Interessen des Nutzers abstimmen

2. Die Bilder optimalisieren

3. Die Nutzerführung überdenken

4. Inhalte für die Suchmaschinenerkennung optimieren

5. Das Design auf Userfreundlichkeit überprüfen

6. Prozesse und Struktur

7. Rechtliche Aspekte

8. Links optimiere

9. SEO-Optimierung der Unterseiten

10. SEO-Optimierung der Shop Seite

In meinem heutigen Blogbeitrag möchte ich Euch gerne ein paar wissenswerte Tipps geben, wie ihr hier erfolgreich unterwegs seid.

1. Die vorhandene Kategorie auf die Interessen des Nutzers abstimmen

Das ist im Grunde schnell erklärt. Wenn ihr einen Onlineshop habt, in dem ihr unter anderem Schreibwaren verkauft, dann holt Euch zuerst den größten Katalog von Produkten und Informationen über dieses Thema. Dann nehmt anhand der Informationen, was für Personen bzw. welche Segmente angesprochen werden sollen. Dabei könnt ihr teilweise schon die AGBs und sonstige Seiten genutzt werden, um herauszufinden, was für Menschen bzw. Kundengruppen angesprochen werden sollen und dementsprechend könnt ihr die Kategorien aufbauen. Wichtig ist hierbei nur, dass diese Kategorien entsprechend ausgeschrieben sind, denn je nachdem an welchen Segment ihr die Seite verkaufen wollt, werden auch die AGBs und sonstigen Informationen angepasst.

2. Die Bilder optimalisieren

Jeder der Onlineshops sollte sich Gedanken machen, wie man seine Bilder optimiert. Dabei sollten einige Punkte beachtet werden:

Die Produkt-Bilder müssen mit den realen Produkten übereinstimmen. Die Produkt-Bilder sollten hochauflösend sein Es gibt unterschiedliche Größen von Produktbildern und diese könnt ihr anhand der Suchmaschinenerkennung ermitteln.

Wichtig ist auch hierbei zu bedenken, dass viele Händler bzw. Online Shops versuchen, mit einem Produkt mehrere Kategorien zu bedienen. Die Produkte selbst könnt ihr zwar auf verschiedene Kategorien einsortieren, allerdings müsst ihr hierbei auch darauf achten, dass die Beschreibung und sonstigen Informationen den jeweiligen Kategorien entsprechen.

3. Die Nutzerführung überdenken

Viele Händler befinden sich in der Situation, dass sie nicht überall mit dem gleichen Logo unterwegs sind. Der Grund: Viele wollen sich nicht festlegen und haben daher mehrere Varianten von Logos erstellt. Dabei kann man aber deutlich besser vorgehen. Ein Beispiel für dieses Verhalten ist folgendes: Wenn ihr an einer Stelle einen Aufnäher verwendet, dann sollte dieser zumindest im Shop überall drauf sein. Bei einigen Händlern ist dies leider nicht so. Sie haben sich vielleicht dafür entschieden, dass der Aufnäher auch im Shop und auf den Seiten präsentiert wird, aber in den Geschäftsbedingungen oder der FAQ wird dieses Logo nicht geboten. Wenn man nun als Nutzer das Produkt ansieht, findet man nur Bilder und keine Angaben zu den Produkten. Aus diesem Grund müssen die Angaben in der Darstellung des Shops bis ins kleinste Detail stimmen, und zwar mit dem übrigen Auftreten des Shops übereinstimmen.

4. Die Inhalte für die Suchmaschinenerkennung optimieren

Immer mehr Händler befassen sich mit dem Thema Conversion Optimierung im Onlineshop. Einerseits wird versucht, den Traffic vom ersten Aufruf her in den Shop zu binden und andererseits wird versucht, die Kaufentscheidung direkt im Shop zu erzielen. Dies ist ein ganz besonders wichtiger Punkt. Wenn ihr dabei an die Suchmaschinenerkennung denkt, dann sollte ein Großteil des Textes auf die Produkte bezogen sein. Hierbei müsst ihr immer berücksichtigen, dass der Nutzer mit der Suchmaschine unterwegs ist und nur ganz konkrete Informationen sucht. Er möchte also vielleicht sich über einen bestimmten Stift informieren oder er will nur wissen, ob es diese Option gibt oder nicht. Daher sollten alle Informationen für die Suchmaschinenerkennung verständlich gehalten und auf die Produkte bezogen sein.

5. Das Design auf Userfreundlichkeit überprüfen

Das Design eines Onlineshops kann bei der Conversion Optimierung schon viel bewirken. Dabei ist es sehr wichtig, dass man die Userfreundlichkeit überprüft, und zwar egal in welchem Bereich des Shops. Man findet daher immer wieder Händler, die sich mit den verschiedenen Angeboten beschäftigen und dabei feststellen, dass sie nicht alle Informationen auf allen Seiten des Shops haben. Das ist für den Nutzer natürlich schlecht. Auch sollte man auf die Verwendung von Bildern achten. Wenn ihr mit einer Produktbeschreibung fertig seid, dann gebt diese bitte an eine Person weiter, die mit viel Kreativität arbeitet. Die Zusammenarbeit kann sich hierbei lohnen. Und erst danach entscheidet, ob die Seite entsprechend aufgebaut werden kann.

6. Die Prozesse und Struktur

Ein ganz wichtiger Punkt ist auch die Prozesse bzw. die Struktur der Seiten des Onlineshops. Hierbei sollte man sich Gedanken darüber machen, welche Informationen für den Nutzer relevant sind und welche nicht. Wenn der Nutzer einen Artikel kaufen möchte, dann kann er dieses Produkt anhand von verschiedenen Kriterien finden. Dabei sollten alle Informationen zu dem jeweiligen Produkt nützlich sein, und zwar für den Kaufabschluss. Es gibt oft Händler, die das Thema Conversion Optimierung gerne mit dem Thema SEO verbinden. Daher ist es schon passend, viele Textinformationen über die einzelnen Produkte anzubieten. Das ist nicht nur ästhetisch eine tolle Sache, sondern führt auch zu mehr Konversionsraten. Ein weiterer Punkt ist die Navigation. Diese sollte sich dem Nutzer so anbieten, dass er sich möglichst wohl beim Surfen im Onlineshop fühlt. Die Navigation muss selbstverständlich auch Hinweise auf die verschiedenen Produktkategorien haben und jeder sollte in der Lage sein, schnell den gewünschten Bereich oder Produkt anzusteuern.

7. Rechtliche Aspekte

Natürlich stellen sich immer wieder rechtliche Fragen, aber hierbei gibt es keine Standardantworten, denn jeder Fall ist anders und Beantwortung hängt von viel Faktoren ab. Hierzu gehört neben dem Handelsregister und dem Impressum auch die Rechtssicherheit der Produkte und Angebote. Man sollte also immer daran denken, dass die Produkte gefälscht sein können und es gibt beim Nutzer einen Vertrauensverlust. Diese werden sich auch in der Conversion Optimierung bemerkbar machen. Hierbei ist es äußerst wichtig, dass man immer alle rechtlichen Aspekte beachtet und nach führt.

8. Links optimieren

Ein weiterer Punkt ist die Optimierung von Links zwischen verschiedenen Unterseiten des Onlineshops. Ein gutes Beispiel hierfür ist der Inhalt der Produktbeschreibung oder dem FAQ-Bereich. Man findet häufig Websites, die auf ihrem Blog viele Informationen über ihre Produkte veröffentlichen, aber diese Artikel nicht mit Links versehen, die auch nach dem Lesen des Artikels direkt zu den Produkten führen. Das heißt, es gibt keinen Link auf die Produkte über das Blog. Obwohl es sehr viele Informationen gibt und viele Besucher kommen, aber diese potenzielle Kundschaft wird sich nicht bei einem Shop registrieren, wenn der Link zum Produkt fehlt oder am Ende des Artikels versteckt ist.

9. SEO-Optimierung der Unterseiten

Dieser Punkt erklärt sich von selbst und ist ein Muss in jedem Onlineshop! Nachdem man alle Inhalte optimiert hat, muss man häufig feststellen, dass die Conversion Optimierung nicht so gut ist wie erwartet. Dies ist auf die unzureichende SEO-Optimierung der Unterseiten zurückzuführen. Vorher muss man erst die Indexierung von den Unterseiten und den Links analysieren, dann kann man SEO-Schwächen gezielt beheben.

10. SEO-Optimierung der Shop-Seite

Die letzte Aktivität in der Conversion Optimierung ist die SEO-Optimierung der Shop Seite. Auch diese Optimierung hilft, die Conversion zu verbessern, damit mehr Besucher als Kunden werden. Bei einer Analyse auf Basis von Keywordrecherchen im Google Analytics findet man oft, dass viele neue Besucher kommen und sich nicht registrieren, weil die Shop-Seite nicht in den Suchergebnissen erscheint oder nicht zu den ungelesensten Seiten gehört. Die Analyse von Links zur Website des Shops zeigt auch oft Schwächen in der Linkstruktur an. Deswegen kommt es auf die sinnvolle Link-Strategie an, die wir bereits im Kapitel „Linkoptimierung“ geschildert haben.

Werden von der Shop-Seite keine Links definiert, können Besucher die Seite nicht weiter verlinken. Diese Website wird oft in den Suchergebnissen erscheinen und mehr Besucher entstehen dadurch. In der Regel kommt man auch in den ungelegensten Seiten vor, damit mehr Besucher dort landen und sich dann als Kunde registrieren oder einen Einkauf tätigen. Hilfreich ist hierbei eine gute Keywordrecherche, um zu ermitteln, welches Keyword für die optimale Positionierung zum Einsatz kommt. Ich hoffe diese Tipps helfen Euch.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert